Webinare

Zukünftig werde ich nun auch Webinare anbieten!

WEBINAR „Gebissloses Reiten mit dem LG – Zaum“

Verkürzte Inhaltsangabe:

1. Wie kommt eine S*** Dressurreiterin auf die Idee gebisslos zu reiten?!
2. Warum eigentlich überhaupt gebisslos reiten?!
a. Das „Rätsel“ Pferdemaul
b. Gebiss – Fremdkörper im Pferdemaul
c. Gesundheitliche Auswirkungen für das Pferd
d. Gerichtsmedizinische Untersuchungen des Pferdekopfes
3. Funktioniert „gebissloses Reiten“ überhaupt?!
a. Unterschied zum Reiten mit Gebiss
b. Die „führende Zügelhand“
4. Der LG – Zaum
5. Weitere gebisslose Zäumungen

Hier ein paar Infos bzgl. meiner Webinare:

Die Webinare werden per Skype stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 20 Plätze stehen jeweils zur Verfügung.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro (Vorkasse)
Verbindliche Anmeldung per PN.

Termine werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben!

„Gebisslose“ Kunden

Gerade ist eine neue Rubrik online gegangen. Dort sind einige der Mädels zu sehen, die ich beim Umstellen auf gebissloses Reiten unterstützt habe. Komplett vollständig sind die Bilder leider noch nicht und es kommen immer wieder Neue dazu, aber so sieht man schon ganz gut, dass es vollkommen egal ist, welche Rasse, welcher Ausbildungsstand, etc. ein Pferd hat bzgl. der Umstellung auf gebissloses Reiten!

Bei Fragen können Sie mich jederzeit ansprechen.

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Limit mit LG – Zaum + Shanks

Lebenskunst

„Reiten ist eine Lebenskunst. Wenn Sie sich aufmachen, ein Künstler zu werden, werden Sie entdecken, dass ein Künstler nicht länger lebt, aber mehr.“
Bent Branderup

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Eine schöne Woche🙂 passt bei den heißen Temperaturen gut auf Eure Pferdchen auf.

LG Karolin

Sponsoren

News:
In den nächsten Tagen wird hier eine neue Rubrik entstehen, in der ich meine Sponsoren vorstellen werde!
Ich freue mich über jeden neuen Partner und bin sehr gespannt auf die Zusammenarbeit.
Haben auch Sie Interesse an einer Partnerschaft? Dann melden Sie sich einfach bei mir!

Das Rätsel „Pferdemaul“

Den Artikel „Gebisslos vs. Gebiss“ , den ich im letzten Beitrag gepostet habe, wurde auf Facebook bereits fast 12.000 mal gelesen! Das Feedback war ausnahmslos positiv und darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut.

Die Thematik wird immer präsenter und immer mehr Reiter beschäftigen sich auch intensiver damit.

Für diejenigen, die sich genauer über das „Rätsel Pferdemaul“ informieren möchten, können mich gerne anschreiben! Es besteht die Möglichkeit mit mir einen Termin für einen Vortrag über diese Thema zu vereinbaren.

Eine schöne neue Woche🙂

LG Karolin

Gebiss vs. Gebisslos

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In den letzten Jahren hat sich die Thematik rund um das Gebiss im Pferdemaul und dem dazu gegensätzlichen gebisslosen Reiten zu einem gern gesehenen Diskussionsthema entwickelt.

Gebisse gibt es mittlerweile in allen Varianten. Einige davon haben mit den traditionellen Wassertrensen oder Kandaren gar nichts mehr zu tun und gehen eher unter dem Begriff “Foltergerät“ durch. Auf diese abartigen Geräte möchte ich aber nicht weiter eingehen, da ich sonst die Grenzen eines sachlichen Artikels überschreiten müsste… Zu den Urhebern und Benutzern dieser „Gebisse“ sei aber gesagt, dass es neben dem Reitsport auch noch viele andere schöne Sportarten gibt.

Doch auch die Zahl der gebisslosen Zäume hat in den letzten Jahren zugenommen. Vom Lederband über der Nase bis zur mechanischen Hackemore, die schon sehr unangenehm aussieht, gibt es viele Möglichkeiten auf das Gebiss zu verzichten.

Aber was ist nun besser für das Pferd?
Ist das Gebisslose Reiten automatisch pferdefreundlicher? Ist jeder Reiter, der mit Gebiss im Pferdemaul reitet gleichzeitig ein Pferdequäler?

Aus Sicht einer Turnierreiterin möchte ich beide Fragen verneinen! Das allerwichtigste bei diesem Thema ist die „führende Zügelhand“! Mit einer harten Hand kann man als Reiter dem Pferd auf beide Weisen Schmerzen zufügen.

Nach pathologischen Studien und verschiedenen Testreihen im Physiklabor wurde festgestellt, dass ein Gebiss verheerende negative Veränderungen am Diastema im Maul des Pferdes hervorrufen kann. An sezierten Pferdeköpfen sind erhebliche Veränderungen an den Knochen – teilweise Risse – festgestellt worden. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie schmerzhaft ein solcher langwieriger, aber stetiger Prozess für das Pferd ist. Nun denken wahrscheinlich die meisten Leser dieses Artikels, dass das auf sie nicht zutrifft, da sie ja mit weicher Hand reiten! Ich möchte wirklich niemanden zu nahe treten, aber weit gefehlt! Bei Testreihen im Physiklabor wurden die Kräfte gemessen, die durch das Gebiss auf die Lade den Unterkiefer des Pferdes einwirken und dazu reicht der geringste Zug am Zügel – leider – schon aus. Wer das nicht glaubt, der möchte sich bitte mal das Gebiss direkt unter die Kniescheibe legen und beiderseits die Zügel so annehmen, wie beim Reiten (vergesst nicht die stetige Verbindung am äußeren Zügel mal etwas länger zu halten)! Man darf nicht vergessen bzw. sollte sich mal darüber informieren, dass das Diastema von winzigen Nervensträngen durchzogen ist, die Hautschicht über dem Knochen nur ganz dünn ist und dieser Bereich der zweitempfindlichste des gesamten Pferdekörpers, nach den Genitalien, ist!

Von den Eigenschaften der verschiedenen Gebisse mal ganz abgesehen, sind die meisten Pferdeköpfe durch die Reithalfter noch wie Verbrecher zugeschnallt. Dadurch ist zu diesem Schmerz im Maul auch noch die Atmung behindert, etc.… Ich wundere mich oft, dass sich viele Reiter nicht was schämen, sondern noch herumprahlen, wenn sie dem „sturen Bock“ das Reithalfter beim Reiten noch ein Loch enger zurren!

Als aktive Dressurreiterin kann und will ich das Reiten mit Gebiss trotz alldem nicht verteufeln, da ich ja keine andere Chance habe, wenn ich nun mal auf Turnieren reiten möchte! Unter diesem Aspekt könnte man sich das zwar nochmal überlegen, aber das ist ein anderes Thema…

Führt man die Zügel weich ohne Zug nach hinten – dass man die Hände nicht zurückziehen und so rückwärts einwirken soll, muss ich hier ja nicht erwähnen -, hält sich der Schaden für das Pferd in Grenzen. Jedes Rupfen, Zerren, etc. löst definitiv Schmerzen aus.
Diese Tatsache ist allerdings auch kein Freifahrtschein für Reiten ohne Gebiss. Man könnte jetzt denken, dass man OHNE automatisch alles richtig macht. Aber auch hier ist das natürlich nicht so, wenn auch die negativen Auswirkungen bei übermäßigem Zügelgebrauch nicht so verheerend sind! Die meisten Zäume wirken hier auf die Pferdenase und auch diese Stelle ist empfindlich, wenn auch nicht so, wie das Diastema! Ein zu starker Zug am Zügel wird hier eher verziehen, als im Pferdemaul. Trotzdem wäre ein „falscher“ Gebraucht des Zügels hier genauso unangenehm bis schmerzhaft für das Pferd.

Als Zertifizierte Fachkompetenz für das gebisslose Reiten mit dem LG – Zaum ist es nicht schwer zu erraten, dass ich ein Fan des Gebisslosen Reitens bin. Aber es ist jedem selbst überlassen, welche Zäumung letztendlich der Favorit ist. Es wäre allerdings sehr schön für die Pferde, wenn jeder Reiter (viele tun es ja bereits) einmal darüber nachdenkt, was man durch die Zügel – egal, ob sie zu einem Gebiss im Pferdemaul oder zu einem anderen Zaum führen – anrichten kann! Ich bin davon überzeugt, dass viele Reiter anders mit den Zügeln umgehen würden, wenn sie mehr über diese Thematik wüssten. Aber da Unwissen nicht vor Schuld schützt, hat jeder Reiter die Pflicht sich zu informieren!
Viel Spaß beim recherchieren 🙂

LG Karolin

Fairplay im Pferdesport

Hallo Ihr Lieben🙂

Eine gute Freundin und ich, wir sind auf die Idee gekommen eine Seite auf Facebook zu erstellen, die sich mit dem fairen Umgang mit den Pferden und dem pferdegerechten Sport beschäftigt! Wir werden regelmäßig Artikel über verschiedene Themen rund um die Pferde und den Sport veröffentlichen. Wir wollen Dinge ansprechen, die unserer Meinung nach im Sport schief laufen und für viele Leute sehr unangenehme Themen sind. Der Spaß und die Freude an den Pferden und dem Sport soll aber auch nicht zu kurz kommen…

Schaut doch mal bei uns vorbei😉

https://www.facebook.com/FairPlay-im-Pferdesport-1614749148840427/

LG und ein schönes WE,

Karolin