Mentaltraining

 

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Was versteht man darunter?
Laut Wikipedia wird als „Mentaltraining“ eine Vielfalt von psychologischen Methoden bezeichnet, welche das Ziel verfolgen, die soziale Kompetenz und die emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Belastbarkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke oder das Wohlbefinden zu fördern oder zu steigern.
📌 In Bezug auf den Reitsport gehe ich noch etwas weiter und bringe Begriffe wie Bewusstsein, Wahrnehmung, Intuition, Gefühl und erlernte Muster mit ins Spiel, um die für mich relevantesten zu nennen.
Ich selbst bin keine ausgebildete Mentaltrainerin, aber ein empathischer Mensch, der die Pferde als Partner sieht und in mittlerweile 20 Jahren mit den großen Fellnasen einiges erlebt hat.
Ob man als Reiter ein mentales Training absolvieren muss / soll, lass ich mal dahingestellt. Für mich hat allerdings allein der Gedanke schon etwas mit dem Bewusstsein eines Reiters zu tun, sich mit dem Thema zu befassen und seine derzeitigen Grenzen zu verlassen.
🍀 Warum ist aber die mentale Einstellung, sprich BEWUSSTES Reiten oder der BEWUSSTE Umgang mit den Pferden so wichtig?
🐴 Pferde sind Lebewesen und werden schon seit langer Zeit als Spiegel der Seele ihrer Menschen bezeichnet. Sie reagieren auf das Verhalten ihrer Menschen, ändern ihr Verhalten binnen Sekundenbruchteilen zum kompletten Gegenteil und erstaunen uns immer wieder. Selbst nach fast 20 gemeinsamen Jahren überraschen mich meine Jungs regelmäßig.
Wenn man sich als Reiter seines eigenen Körpers nicht bewusst ist, wie soll man den Körper des Pferdes zusätzlich steuern oder kontrollieren können? Sture Anweisungen des Trainers – um den Klassiker „Äußerer Zügel, inneres Bein“ kurz zu erwähnen, sind für mich mechanische Abläufe. Der Reiter lernt die Technik des Reitens, folgt hier also erlernten Mustern. Diesen Punkt darf man natürlich nicht falsch verstehen. Ohne Technik wird ein reelles Reiten nicht wirklich funktionieren. Doch ohne ein gewisses Gefühl des Reiters bzgl. Timing der Hilfen / Impulse oder einfach nur das Gefühl für das Pferd, wird ein harmonisches Reiten nie zu Stande kommen. Da liegt für mich der Unterschied zwischen den reinen Technikern im Reitsport, die Sportgeräte bedienen können und den Reitern, die gefühlvoll eine Partnerschaft mit ihren Pferden eingehen!
Um aufs eigentliche Thema zurückzukommen. Vieles wird meiner Meinung nach bereits mental aufs Pferd übertragen, wenn man nur daran denkt. Denkt man an bestimmte Hilfen stellt sich der eigene Körper automatisch schon darauf ein und reagiert entsprechend.
Man tut sich als Reiter in einer Partnerschaft mit dem Pferd wesentlich leichter, wenn man bewusst agiert und auf die Reaktionen seines Pferdes warten kann. Außerdem wird man sein Pferd nochmal ganz anders kennenlernen und ein neues Bewusstsein für viele wunderbare Dinge entwickeln. Das hört sich im ersten Moment vielleicht etwas fremd an, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Die Pferde werden uns die Antworten auf unsere Fragen geben. Wir müssen uns nur die Mühe machen ihnen zuzuhören 😉🐴🍀👍🏻.
LG Karolin 🍀
P. S.: Auf dem Bild seht Ihr übrigens Bonny beim ersten gebisslosen Ritt. Aber dazu folgt ein eigener Beitrag 🧐✌🏻.
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Trainingsplan

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Braucht man einen Trainings – oder Bewegungsplan⁉️

Ohne lange drumherum zu reden gibt es auf diese Frage ein ganz klares JA von mir!

Aber warum ist das so klar für mich?
Ich persönlich möchte einen Überblick haben, was mit einem Pferd gearbeitet wird. Je nachdem wo die Reise hingehen soll, sollte der Trainingsplan dem Alter des Pferdes und den weiteren Umständen entsprechend aufgestellt werden. Am wichtigsten finde ich aber einen sinnvollen Bewegungsplan nach überstandener Verletzung / Krankheit, damit ein Pferd schonend wieder aufgebaut werden kann. Hier ist es sinnvoll alles mit dem behandelten Tierarzt abzusprechen.
Aber eine kleine Warnung möchte ich an dieser Stelle auch aussprechen. Sollte die Tagesform eines Pferdes mal nicht dem Trainingsplan entsprechen, sollte dem Reiter das Wohl des Pferdes natürlich vorgehen. Jeder Reiter kennt diese Tage an denen man denkt, man sitzt das erste Mal auf dem Pferd und die entsprechende Fellnase ist das erste Mal unter dem Sattel. Ihr wisst, was ich damit sagen will ;)…

Im Übrigen sollten nicht nur Turnierreiter einen Trainingsplan haben, sondern jeder Reiter, der sein Pferd sinnvoll und gesunderhaltend arbeiten möchte. Mal 5 Tage nicht im Stall auftauchen und dann innerhalb von 2 Tagen alles nachholen kann nicht gut und sinnvoll sein.

Für alle Turnierreiter ist der Trainingsplan aber aus meiner Sicht ein wichtiger Parameter. Man kann so herausfinden, wie man sein Pferd gezielt auf den Punkt vorbereitet. Ich spreche hier sowohl von der Dauer einer Trainingseinheit, als auch vom kompletten Aufbau und der Strukturierung einer ganzen Woche oder sogar eines Monats. Mit der Zeit stellt sich meistens automatisch ein gewisser Rhythmus im Training ein.

Ich persönlich habe einen Ordner in meinem Schrank, der mittlerweile fast platzt, da ich sogar alle Trainingspläne aufhebe, um im Nachhinein nochmal etwas nachvollziehen zu können. In rund 20 Jahren sammelt sich da viel an.

LG Karolin 🍀

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